Ein Ausbildungsplatzbewerber hat auf eine Absage eines Unternehmens mit einer Absage seinerseits reagiert. Die Kompetenzagentur Braunschweig macht sich auf Spurensuche.

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz kostet viel Kraft und Energie. Trudeln dann Absagen ins Haus, macht sich Frustration breit. Ein Bewerber hat nun auf eine ganz andere Art und Weise auf eine Absage reagiert: Er schrieb eine Absage auf die Absage (veröffentlicht auf Kraftfuttermischwerk):

Sehr geehrte Frau...,

Vielen Dank für Ihren Brief vom 25. März. Nachdem ich sorgfältig über Ihre Absage auf meine Bewerbung nachgedacht habe, bin ich leider zu dem Entschluss gekommen, Ihre Absage nicht akzeptieren zu können.

Ich habe dieses Jahr eine hohe Anzahl Absagen erhalten und sehe mich nicht in der Lage, weitere Absagen entgegennehmen zu können.

Trotz Ihrer freundlichen, vorgeschriebenen Absage, entspricht sie momentan nicht meinen Bedürfnissen - daher bedaure ich Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich die Lehrstelle als Kaufmann bei Ihnen am 18. August 2013 antreten werde.

Ich freue mich schon darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft viel Glück dabei, Kandidaten abzulehnen - hoffentlich klappt es das nächste Mal.

Reaktionen

Das Schreiben, das im Blog Kraftfuttermischwerk veröffentlicht wurde, hat sich im Internet weit verbreitet. Über das soziale Netzwerk Facebook wurde es tausendfach teteilt und geliked. Hierbei gibt es ganz unterschiedliche Kommentare. Manche würden auf ein solches Schreiben mit einer Einladung reagieren, manche sind hinsichtlich einer solchen Reaktion auf eine Absage skeptisch und sehen keine Chance.

Ob echt oder nicht...

Es wird bezweifelt, ob es sich um ein echtes Schreiben handelt. In jedem Fall spricht dieses vielen Bewerbern aus der Seele und sorgt für viel Diskussion.